Die Entwicklung von Theater und Film (Teil 2)

Im ersten Teil ging es spezifisch um das Theater, im zweiten Teil sehen wir uns die Geschichte des Filmes etwas genauer an um herauszufinden, wie sich das Medium 920x920Film zudem entwickelt hat, was es heute ist.

Die Photographie war maßgeblich das Entscheidende in der Filmgeschichte. Das aneinanderreihen von Bildern gelang zum ersten im 19. Jahrhundert mit dem stroboskopischen Effekt, so dass eine Bewegungsillusion entstand. Wichtig waren Louis Le Prince, der im Jahre 1888 die erste Filmkamera entwickelte und Aufnahmen machte, und George Eastman der seine Kodak Apparate, die 15 Bilder pro Sekunde aufnehmen konnten, verkaufte. Schließlich wurden Kinetograph und Bioskop entwickelt, womit das Projizieren von Filmen möglich war – der Stummfilm entstand 1895.

Die erste Form des Kinos entwickelte sich durch Wanderkinobetreiber, die von Ort zu Ort reisten, um Filme vorzuführen. Das Film-Genie Georges Méliès entwickelte das Stop-Motion-Verfahren und versuchte ganze Geschichten in seinen Filmen zu erzählen. Und Anfang des 20. Jahrhunderts fingen Künstler an vermehrt Filme in Hollywood, Kalifornien zu produzieren. Der bekannteste aus der Zeit wäre wohl ‘Die Geburt einer Nation’ von David Griffith, der die Filmtechnik noch weiterentwickelte, leider aber auch dabei half, Filme als Propagandamittel zu nutzen. Charlie Chaplin und Laurel & Hardy gelang es in den 1920er Jahren erfolgreich Slapstick-Komödien zu produzieren.

In den 30er Jahren wurden Filme zum ersten Mal vertont, seit den 40ern gab es immer mehr Farbfilme neben Schwarzweißfilmen und nach dem Zweiten Weltkrieg vergrößerte sich das Publikum stetig. Zum einen gelten ‘Vom Winde verweht’, ‘Citizen Kane’ und Walt Disney Filme als wichtige Produktionen in der Filmgeschichte. Filmstars wurden geboren, Liebesfilme, Komödien, Kriegsfilme und natürlich Musicals konnten weltweit große Erfolge feiern.

Seit den 50er und 60er Jahren wurde gerade in Europa der Neorealismus wichtig, die Filme hatten eine bestimmte Sentimentalität und Schauspieler sollten ihre Rollen realistisch darstellen, Filme wurden gesellschaftskritischer. Aber auch asiatische Länder fingen zu der Zeit an, vermehrt erfolgreiche Filme zu produzieren.